Unverständlich und riskant

Do, 06. Feb. 2020

Die internationalen und Schweizer Bestände der Mission im Kosovo sind ständig reduziert worden. Nun soll plötzlich alles anders sein. Diese Kehrtwende leuchtet nicht ein. Die aktuelle Lage legitimiert keine Weiterführung eines Mandates, geschweige denn dessen Bestände zu erhöhen. Es ist nicht an der neutralen Schweiz, die Rolle einer Lückenfüllerin wahrzunehmen.

Patrick Freudiger, Dr. iur. Rechtsanwalt, Major Militärjustiz

In den letzten Jahren hat die Schweiz den Bestand der Schweizer Beteiligung Swisscoy an der multinationalen Kosovo Force (KFOR) von 235 auf 165 Armeeangehörige reduziert. Der Bundesrat sprach Ende 2016 von einer «Verbesserung und Stabilisierung der Sicherheitslage während der vergangenen fünfzehn Jahre» (BBI 2016) S. 8641.

Nun soll plötzlich alles anders sein. Der…

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