Irak verurteilt Arboner Gotteskrieger zum Tod

Mi, 16. Jan. 2019

Wie das Schweizer Fernsehen und der Tages-Anzeiger übereinstimmend melden, wurde in Bagdad der 24-jährige Arboner Jihadist Abu Aisha – sein Kriegsname – zum Tod durch den Strang verurteilt. Der Gotteskrieger hatte im ISIS, im kurzlebigen Islamischen Staat, Regelkreise für Autobomben gebaut. Er wuchs am Bodensee auf, ist aber türkischer Staatsbürger. Das Bundesamt für Polizei sperrte ihm die Einreise in die Schweiz.

Am Bodensee führt Abu Aishas Spur nach Arbon, in die traditionsreiche Industriestadt mit gut 14 000 Einwohnern, davon rund 4700 Ausländer.

Abu Aisha absolvierte in Arbon als 16-Jähriger ein Praktikum als Elektrotechniker. Er arbeitete in der Schweiz jedoch nie auf diesem Beruf; vielmehr bezog er Sozialhilfe. Jung geriet er in den Dunstkreis radikaler Jihadisten.

Eingeschleust…

Ganzer Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar.