Gegen das EU-Waffen-Diktat

Di, 16. Apr. 2019

Drei Gründe gebieten am 19. Mai 2019 ein Nein zum EU-Waffen-Diktat.

Erstens droht die EU unser Schiesswesen zu zerstören: Salamirädchen um Salamirädchen. So kann es nicht sein, dass Brüssel das Sturmgewehr 90 zur verbotenen Waffe stempelt.

Vor allem verwerfen wir den Automatismus, der die Tradition aushöhlt. «Nur die allergrössten Kälber, wählen ihre Metzger selber.»

Zweitens bedroht das EU-Waffen-Diktat das Bündnis von Schützen und Soldaten.

1993 versammelten sich mehrere 10 000 Schützen in Bern. Ihre Kundgebung trug den F/A-18 zum Sieg – gegen die GSoA. Dem Waffenplatz Neuchlen verhalfen die Schützen ebenso zum Durchbruch. Die Schützen retteten 2013 auch das «Gewehr im Schrank». Am Bündnis mit den Schützen halten wir fest.

Drittens sind die EU-Gewaltigen die Letzten, die uns zu sagen haben, wie wir mit Waffen umgehen. Ihnen fehlt jegliche demokratische Legitimation. Stets versagten sie: beim Griechenland-Debakel, in der Finanz- und in der Flüchtlingskrise.

Nord steht gegen Süd, West gegen Ost. Grotesk mutet das Trauerspiel um den Brexit an. Die in der DDR erzogene Merkel doziert den Briten, wie Demokratie geht: exakt der Nation, die 1940 gegen die Nazis das Banner der Freiheit hochhielt – ein Irrsinn.

Theresa May verzehrt am 21. März 2019 in Brüssel am Katzentisch eine Take-away-Pizza, während sich die EU-Herren im Festsaal an Canard à l’orange laben, an karamellisiertem Entenbraten – was für eine Szene!

In der EU, die von oben nach unten jeden, der «unbotmässig» Widerstand leistet, erpresst, drangsaliert, demütigt, in die Knie zu zwingen sucht – in diesem Moloch haben wir nichts zu suchen, wir als Willensnation, die von unten nach oben gewachsen ist.

Brüssel soll uns nicht befehlen, wie wir Waffen handhaben. Schweizer gehen mit Waffen achtsam um. Nicht ein einziges Attentat verhindert das EU-Diktat!

Nur sollten wir uns nichts vormachen: Wir kämpfen gegen Übermacht bergauf.

Peter Forster, Chefredaktor

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