Bunker und Höckeranlagen des Zweiten Weltkriegs sind noch heute Zeugen der Verteidigungsbereitschaft der sogenannten Aktivdienstgeneration und wecken einerseits höchste Anerkennung, aber andererseits auch Unverständnis und Zerstörungswut. Da sie oft weitgehend isoliert im Gelände stehen, fehlt oft das Verständnis für ihre taktische oder gar operative Rolle im Kriege. Exemplarisch sollen zwei Bauten in der Sihltalsperre entschlüsselt werden.
Hans Rudolf Fuhrer
Die schwere Stahltür des Bunkers an einem Hang im Wald, in der Nähe des Buecheneggübergangs, auf Adliswiler Boden, schwingt geräuschlos auf. Das ist erstaunlich bei einem 80-jährigen militärischen Bauwerk. Erstaunlich ist, dass die Anlage nicht abgeschlossen ist. Die hellgrauen Wände lassen keine durchdringende Feuchtigkeit…

