Schützengräben galten lange als Relikt früherer Kriege. Der Ukrainekonflikt macht jedoch deutlich, dass Feldbefestigungen auch im 21. Jahrhundert keineswegs der Vergangenheit angehören. In der Übung «ACHILLES» des Geniebataillons 9 wurde der Bau von Schützengräben nach langer Zeit auch hierzulande wieder trainiert – und gab damit sein Comeback in der Schweizer Armee.
Hptm Ruben Schuler und Hptm Thierry Schütz
Totgesagte leben länger: Noch vor nicht allzu langer Zeit verband man mit dem Gedanken an einen Schützengraben vor allem Schwarz-Weiss-Bilder – von der Westfront bei Verdun, der Somme oder Ypern. Ein Relikt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs vielleicht, sicher aber nicht Teil des modernen Kampfs in Europa. Der Krieg in der Ukraine hat dieses Bild verändert. Mit ihm sind auch die…
