Jedes Jahr am 6. Mai wird die päpstliche Schweizergarde im Vatikan vereidigt. Die jungen Gardisten schwören an diesem besonderen Tag, für mindestens zwei Jahre ihr Leben der katholischen Kirche und dem Schutz des Papstes zu widmen. Dieses Jahr, 499 Jahre seit der Plünderung Roms, fand die Vereidigung zum ersten Mal in der Vatikanischen Audienzhalle statt.
Lt Sina Schmid, Korrespondentin
Vor knapp 500 Jahren versprach Papst Klemens VII. nach der Plünderung Roms am 6. Mai 1527, dem «Sacco di Roma», dass von dort an nur noch die mutigen Schweizer den Papst schützen dürfen. Trotz der langen Zeit, die vergangen ist, hat sich an diesem Prinzip nichts geändert.
In diesem Jahr fand die Vereidung wieder regulär am 6. Mai statt. Im 2025 wurde die Vereidigung aufgrund des Todes von Papst Franziskus…

