Während auf der Welt der «ewige Frieden» in weite Ferne rückt, trafen sich Mitte Mai knapp 20 000 Soldatinnen und Soldaten aus 40 Ländern in Lourdes, Frankreich, zum gemeinsamen Gebet, zu Zeremonien und am wichtigsten: zum Austausch.
Zum 66. Mal pilgerten Soldatinnen und Soldaten, ihre Angehörigen und Interessierte in die südfranzösische Stadt. Knapp 3 Tage lang feierten sie Gottesdienst und gedachten gefallenen Soldatinnen und Soldaten sowie der aktuellen Angehörigen der Armee.
Was aber neben religiösen Aspekten viel wichtiger schien, war der internationale Austausch. Gemeinsame Konzerte, ein gespendetes Bier, geteilte Geschichten aus dem Dienst verbinden wohl mehr, als es traditionelle Diplomatie je könnte.
Aus fast allen Kontinenten trafen Menschen mit verschiedener Herkunft,…
